Porträt im Freien

Mille Routes: Der Ratgeber für den Einstieg ins Dachzelt

Der Einstieg in das Dachzelt-Reisen mag kompliziert erscheinen, wenn es an verlässlichen Tipps und Erfahrungsberichten aus der Praxis mangelt. Genau um diesem Bedarf gerecht zu werden, hat Manon Robert „Mille Routes“ ins Leben gerufen – ein Medium für Anfänger, die einfach mit einem Alltagsauto und der Lust auf Reisen das Dachzelt-Reisen entdecken möchten.

Manon Robert, Gründerin von „Mille Routes“, einem Medium für Einsteiger in die Dachzelt-Welt

Mille Routes wurde von Manon Robert gegründet und entstand aus einer einfachen Feststellung: Es gibt noch immer nur wenige zuverlässige und leicht zugängliche Informationsquellen für den Einstieg in das Dachzelt-Camping. Hinter diesem Projekt stehen mehrere Jahre Praxiserfahrung und das ständige Streben nach der richtigen Balance auf der Straße.

Das Reisen mit dem Dachzelt anhand des Geländes verstehen

Seit 2019 erkundet Manon verschiedene Arten des Reisens. Alles beginnt in Südamerika, mit dem Rucksack auf den Schultern, bevor sie in Patagonien eine prägende Begegnung mit einem T2-Bus hat. Eine Erfahrung, die ihre Sichtweise auf das Reisen verändert.

Es folgten mehrere Jahre auf der Straße. Mit einem Van durch Südamerika, in einem Wohnmobil durch Europa, mit einem Geländewagen durch Kanada bis nach Alaska und in den amerikanischen Westen. Über 100.000 zurückgelegte Kilometer und rund zehn erkundete Länder.

Jede Erfahrung trägt zu einem gemeinsamen Ziel bei: die richtige Balance zu finden. Genug Komfort, um sich gut zu erholen, ohne den Kontakt zur Außenwelt zu verlieren. Dieser praxisorientierte Ansatz fließt heute in die Ratschläge ein, die auf Mille Routes geteilt werden.

Ein Berlingo mit Dachzelt vor der Bergkulisse

Wie fängt man mit einem Dachzelt an?

Für Manon liegt die Antwort im Dachzelt. Diese Art des Reisens bietet eine einfache Alternative, die Komfort, Freiheit und Nähe zur Natur vereint.

Es vereint alles, was Manon gesucht hat:

  • Ein wirklich bequemes Bett
  • Schnelle Installation
  • Völlige Freiheit bei der Wahl des Fahrzeugs

Sein aktuelles Setup basiert auf einer einfachen Entscheidung: ein Alltagsauto mit einer schlichten, abnehmbaren, unauffälligen und praktischen Ausstattung, das mit einem Dachzelt ausgestattet ist.

Auf dem Papier nichts Besonderes. Auf der Straße sieht das ganz anders aus.

Seit 2023 habe ich mehr als 100 Nächte im Dachzelt verbracht, hauptsächlich in Frankreich und Spanien. Jedes Biwak bestätigt, dass diese Entscheidung richtig war.

Eines ist klar: Man braucht kein teures Auto, um mit einem Dachzelt zu reisen. Ein Auto, die richtige Ausrüstung und die Lust auf Abenteuer reichen völlig aus.

Manon sitzt in einem Dachzelt, das auf einem Berlingo montiert ist

Reisen mit einem Dachzelt und einem Alltagsauto

Sie reist mit einem Berlingo und einem Dachzelt. Genau diese Kombination macht ihren Reisestil aus.

Der Berlingo lässt sich überall parken, verbraucht wenig Kraftstoff und fällt kaum auf. Das Zelt ist in wenigen Sekunden aufgebaut und bietet schon in der ersten Nacht einen Komfort, der überrascht.

Das ist kein Luxus-Camping. Es ist aber auch kein unbequemes, rustikales Camping.

Es ist eine Frage des Gleichgewichts:

  • Der Komfort einer echten Matratze
  • Die völlige Freiheit des Biwaks
  • Die Einfachheit eines Alltagsfahrzeugs

Seit mehreren Jahren hat Manon überall gezeltet: von den Pyrenäen bis ins Baskenland, über die Ardèche, die Bretagne, Spanien … und viele andere Orte noch.

Und das ist erst der Anfang. Europa steht bereits auf der Liste.

Genau diese Erfahrungen aus der Praxis haben zur Gründung von „Mille Routes“ geführt: ein Medium, das all jenen helfen soll, die mit einem Dachzelt beginnen möchten, ohne sich in zu technischen Ratschlägen zu verlieren.

Mille Routes: Ratgeber für den Einstieg ins Dachzelt

Als er nach Informationen für seine eigenen Abenteuer suchte, kam ihm die zündende Idee.

Wenig konkrete Inhalte. Wenig Rückmeldungen aus der Praxis. Und fast keine Ratgeber, die wirklich auf Anfänger zugeschnitten sind. Viel Marken-Geschwätz, aber wenig echte Erfahrungen.

Mille Routes wurde gegründet, um diese Lücke zu schließen und das Reisen mit einem Dachzelt zugänglicher zu machen.

Das Ziel ist klar: dabei zu helfen, den ersten Schritt zu wagen.

Auf der Website finden Sie:

  • Praktische Anleitungen für Einsteiger
  • Ausführliche Hardware-Tests
  • Tipps für das Biwak
  • Ideen für Ausflugsziele und Routen

Jeder Inhalt dient einem einzigen Zweck: Ihnen einen reibungslosen Start zu ermöglichen, ohne dass dabei Fehler passieren.

Sein Ziel ist klar: Er möchte „Mille Routes“ in Frankreich zu einer Referenz in diesem Bereich machen – mit einem einfachen, zugänglichen Ansatz, der auf praktischen Erfahrungen basiert.

Computer mit Blick auf einen Bergsee während eines Biwaks im Dachzelt

Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen. Doch die Community wächst, die Inhalte werden immer umfangreicher, und das Feedback der Leser, die dank der Website den Schritt gewagt haben, motiviert Manon, Woche für Woche weiterzumachen.

Wo fängt man bei seinem ersten Dachzelt-Abenteuer am besten an?

Für alle, die damit anfangen möchten oder gerade ihr erstes Dachzelt gekauft haben, hat Manon einen kostenlosen Leitfaden erstellt: „Erste Schritte mit dem Dachzelt“.

Dieser Leitfaden enthält alles, was man vor der ersten Nacht wissen muss.

  • Die unverzichtbare Ausrüstung
  • Typische Fehler, die es zu vermeiden gilt
  • Grundlagen für die richtige Auswahl der Ausrüstung

Eine Sammlung konkreter Tipps, damit Sie beruhigt losziehen und Ihren ersten Ausflug mit dem Dachzelt gut vorbereiten können.

Denn Reisen mit einem Dachzelt erfordern weder ein riesiges Budget noch einen leistungsstarken Geländewagen. Alles beginnt mit einem Auto, einem Zelt … und der Lust, mal woanders zu übernachten.

Manon auf Mille Routes finden

Praxistipps, Ausrüstungstests, Reiseberichte: Mille Routes hilft Einsteigern mit konkreten und leicht verständlichen Ratschlägen dabei, ihre Erfahrungen mit Dachzelten zu vertiefen.

Und auf Instagram: Biwaks unter realen Bedingungen, Alltag auf der Straße und ungeschönte Eindrücke.

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